Donnerstag, 18. August 2016

Die Kopftuchfrage - Unterdrückung oder nicht?


Immer mal wieder kommt es vor, dass Menschen, die sich grade so mit dem Feminismus beschäftigt haben, fragen ob es nicht gänzlich gegen den Feminismus und seiner Grundidee läuft, dass Frauen ein Kopftuch, oder ähnliches tragen.


Die Antwort lautet: Nein!
Sowohl Kopftücher als auch Niqabs etc. werden von vielen Frauen freiwillig getragen.

"Als muslimische Frau bin ich es gewohnt, bemitleidet zu werden, das man meinen Intellekt hinterfragt, dass Menschen überrascht sind, dass ich spreche... man spricht mir vieles ab,… die Tatsache, dass... ich bin entweder Opfer oder Handlanger der unterdrückenden Männer, das ist ein himmelschreiender Skandal." Kübra Gümüsay



Wie schon oft erwähnt kämpft der Feminismus dafür, dass Frauen tragen können was sie wollen, sei es ein Minirock, ein Kopftuch, oder eine Latzhose.

"Ich setze mit dem Kopftuch ein feministisches Zeichen"



Meinen Recherchen nach zu folgen tragen viele Musliminnen ihr Kopftuch, da es ihnen Selbstbewusstsein und Sicherheit gibt. Also fast so, wie andere viel Make-Up auftragen um sich sicherer zu fühlen. Natürlich hat Jede einen eigenen Grund, aus dem sie ein Kopftuch oder ähnliches trägt.



"Die Verse richten sich also nicht nur an Frauen, sondern auch und vor allem an Männer.
In Vers 33,53 des Korans heißt es, die muslimischen Männer sollten zu den Frauen des Propheten Muhammad nur getrennt durch einen Vorhang (arabisch: hidschab) sprechen. Damals verstand man darunter eine Art Trennwand; heute ist der Hidschab ein Tuch, das mindestens den Kopf, aber auch alle sonstigen Körperteile der Frau bedeckt. Nach Vers 33,59 sollen Muslimas „etwas von ihrem Überwurf über sich herabziehen“, wenn sie auf die Straße gehen, um nicht belästigt zu werden. Wie dieser „Überwurf“ auszusehen hat, wird nicht näher beschrieben. Die Verse 24,30-31 besagen, dass sowohl Frauen als auch Männer ihre Blicke senken und die Frauen zudem „ihren Schleier über den Kleiderausschnitt schlagen und ihren Schmuck nicht offenlegen“ sollen; die „Blöße“ der Frau darf nach dem Vers 31 nur im engsten Familienkreis, Männern ohne sexuelle Begierde und Kindern gezeigt werden." http://www.wasglaubstdudenn.de/







Natürlich werden auch heute noch Frauen in einigen Ländern bzw. von einigen Menschen gezwungen sich mindestens mit einem Kopftuch zu bedecken. Ist das Kopftuch also nun ein 'rotes Tuch' für den Feminismus? 
Nein, trotzdem nicht. Das 'rote Tuch' für den Feminismus sind diejenigen, die versuchen Frauen zu zwingen sich zu bedecken, obwohl sie es nicht wollen, oder die, die Frauen zwingen wollen ihr Kopftuch abzulegen("Islamisierung des Abendlandes" und der ganze Mist).
 Wie bereits erwähnt tragen aber viele Frauen gerne ein Kopftuch und/ oder Ähnliches, aus den verschiedensten Gründen und das sollten sie auch dürfen.







2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Dein Argument ist also: Wenn die Frau sagt, dass sie das ganz supi findet mit dem Kopftuch, dann ist das ganz supi.
Toll.
Es gibt also keine Strukturen (Druck durch Familie/Gemeinde/Gesellschaft, Optionslogik), keine Kontexte (Unterscheidung gläubige Frauen/nichtgläubige Sklavinnen, um erstere vor Vergewaltigung zu schützen, letztere aber dafür auszuweisen), keine Hintergründe (Wert der Frau entscheidet sich am Kopftuch; erstes Mittel der Islamisten in jedem Land, in dem sie politische Macht errungen haben; Politisierung des Kopftuchs als "Flagge gegen den Westen" seit Abdülhamid II); es gibt nur individuelle Entscheidungen.
Ja Mensch, was regen sich diese muslimischen Feministinnen nur so über die Verschleierung auf, die ist doch ganz, ganz freiwillig und deswegen voll tutti! Die sind bestimmt auch alle voll uninformiert und verstehen nicht, was Feminismus ist.
Putzig übrigens, dass du Kübra Gümüsay zitierst, die sympathische Dame, die sich bis heute nicht von ihrem Spezi Tariq Ramadan (du weißt schon, der Vergewaltiger) distanziert hat, die bei Events der islamistischen Milli Görüs auftritt , sich gerne mit islamistischen Muslimbrüdern zeigt (das sind die Buddys, die in Saudi-Arabien als Terrororganisation gelten und deren Ideologie der NRW-Verfassungsschutz als unvereinbar mit Rechtsstaatlichkeit, Demokratie ubd einer auf Menschenwürde basierenden politischen Ordnung beschreibt) und im Nahfeld des islamistischen IZH agiert. Die ist natürlich echt vetrauenswürdig und das Paradebeispiel für gelungene Integration, alle Achtung.

nine hat gesagt…

Wieso so hasserfüllt gegenüber Muslimen mein Lieber? Dieser kurze Post handelt davon, ob Kopftücher zu tragen ein rotes Tuch gegenüber dem Feminismus ist, oder nicht. Ziemlich viel TamTam in deinem Text, nur wegen deinen persönlichen Problemen musst du Fremde auf einem Blog nicht damit nerven, oder? Wie dort oben sogar extra steht :"Natürlich werden auch heute noch Frauen in einigen Ländern bzw. von einigen Menschen gezwungen sich mindestens mit einem Kopftuch zu bedecken. Ist das Kopftuch also nun ein 'rotes Tuch' für den Feminismus?
Nein, trotzdem nicht. Das 'rote Tuch' für den Feminismus sind diejenigen, die versuchen Frauen zu zwingen sich zu bedecken, obwohl sie es nicht wollen, oder die, die Frauen zwingen wollen ihr Kopftuch abzulegen("Islamisierung des Abendlandes" und der ganze Mist).
Wie bereits erwähnt tragen aber viele Frauen gerne ein Kopftuch und/ oder Ähnliches, aus den verschiedensten Gründen und das sollten sie auch dürfen."

Bitte gehe in einer ruhigen Minute doch mal in dich und frag dich was es dir gebracht hat, deinen Kommentar voller Hass ins Netz zu setzen, wo ihn alle für immer lesen können? Hat er dir Geld gebracht? Erfolg? Liebe? Sicher nicht. Du scheinst sehr unzufrieden zu sein mit dir selbst, kein Wunder, wenn du denkst Hasskommentare im Netz bringen dich im Leben weiter. Ich wünsche dir viel Erfolg in 2020 und hoffe du lernst mit der Zeit, dass Hass keine Herkunft und keine Religion hat und dass du bald Texet sinnverstehend lesen kannst. <3